Halle/Zeitz - Ausgefallene Namenswünsche sind in den Standesämtern des Landes keine Seltenheit. Ob "Mio", "Kaysen" oder "Milan Ruven" - immer wieder landen ungewöhnliche Vorschläge in den Behörden, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Die Standesbeamten entscheiden jedoch nicht allein über Eintrag oder Ablehnung. Denn in kniffligen Fällen bietet die Gesellschaft für deutsche Sprache ihre Hilfe an. Sie prüft den Angaben zufolge unter anderem, ob der Name eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann oder ob sich ein Vornamencharakter erkennen lässt.