Halle - In Sachsen-Anhalt werden in diesem Jahr nach der Prognose des Kultusministeriums rund 14 500 Schüler ihre Schulausbildung abschließen. Im Vorjahr gab es an den allgemeinbildenden Schulen 14 047 Schulabgänger.

Schulabgänger haben im Bereich Metallbearbeitung die größten Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Im Vorjahr kamen laut Arbeitsagentur auf 315 Stellen nur 184 Bewerber und im Bereich Metallerzeugung auf 44 Stellen lediglich 23 Bewerber. Auch in der Branche Klempnerei, Sanitär und Heizung herrscht Fachkräftemangel. Auf 191 Stellen kamen nur 80 Bewerber. Ebenso bewerben sich in den Bereichen Reinigung, Steuerberatung, Werbung und Marketing zu wenige Schulabgänger um einen Ausbildungsplatz.

Dagegen gibt es den Angaben zufolge in den Bereichen Verwaltung, Tourismus und Sport, Immobilienwirtschaft, Arzt- und Praxishilfe und Maler zu viele Bewerber. Ebenso reichen die Ausbildungsplätze unter anderem nicht in den Branchen Informatik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Chemie sowie Büro und Sekretariat.

Zum Ende des vergangenen Ausbildungsjahres im September 2013 waren 593 Stellen unbesetzt. Im Jahr zuvor waren es noch 730.