Dessau-Roßlau - Der HSV Hamburg hat am Sonntag die 15. Auflage des Internationalen Handball-Turniers in Dessau-Roßlau gewonnen. Die Schützlinge von Trainer Martin Schwalb behielten vor 2821 Zuschauern im Bundesliga-Duell gegen die Füchse Berlin mit 18:14 (9:6) die Oberhand. Im Spiel um den dritten Platz bezwang der SC Magdeburg den dänischen Erstligisten Skanderborg Handbold mit 23:14 (12:7). Den fünften Platz belegte der TSV Hannover-Burgdorf durch einen 21:11 (10:5)-Sieg gegen den Drittligisten Dessau-Roßlauer HV.

Im Finale legten die fast in Bestbesetzung antretenden Hamburger bereits in der Anfangsphase den Grundstein zum Erfolg und gerieten nach der 6:1-Führung auch dank der starken Leistung von Torhüter Johannes Bitter, der als bester Keeper geehrt wurde, nicht mehr in Bedrängnis. Petar Djordjic, der mit 13 Treffern auch erfolgreichster Werfer des Turniers wurde, hatte mit sechs Toren den größten Anteil am Erfolg des HSV. Für Berlin erzielte Iker Romero (4) die meisten Tore.

Im Spiel um den dritten Platz sorgten die Magdeburger ebenfalls früh für klare Verhältnisse und führten nach drei Minuten bereits mit 4:0. Andreas Rojewski erzielte in dieser Begegnung sechs Treffer. "Wir haben zwei Gesichter gezeigt. In den Vorrundenpartien waren wir weit entfernt von der Art Handball zu spielen, wie ich es mir vorstelle. Im Spiel um den dritten Platz waren wir aber dicht dran", meinte Magdeburgs Trainer Uwe Jungandreas.