Wien - Die deutschen Hockey-Herren um den überragenden Kapitän Moritz Fürste haben ihr Abonnement auf den Hallen-EM-Titel verlängert.







































































































JahrOrtEuropameisterZweiter
1974BerlinDeutschlandNiederlande
1976ArnheimDeutschlandBelgien
1980ZürichDeutschlandNiederlande
1984EdinburghDeutschlandEngland
1988WienDeutschlandFrankreich
1991BirminghamDeutschlandEngland
1994BonnDeutschlandEngland
1997LievinDeutschlandTschechien
1999SlagelseDeutschlandPolen
2001LuzernDeutschlandSpanien
2003SantanderDeutschlandSpanien
2006EindhovenDeutschlandPolen
2008JekaterinburgRusslandDeutschland
2010AlmereÖsterreichRussland (5. Deutschland)
2012LeipzigDeutschlandTschechien
2014WienDeutschlandÖsterreich

Im dramatischen Finale der 16. Indoor-Europameisterschaft setzte sich die Mannschaft um den Hamburger Fürste in Wien gegen Gastgeber Österreich allerdings erst im Penaltyschießen durch. Mit einem 4:3 sicherte sich das DHB-Team zum 14. Mal das kontinentale Championat unter dem Hallendach. Nach regulärer Spielzeit hatte es 5:5 gestanden. Dritter wurde Russland durch ein 4:3 über Polen.

"Es war ein mega-enges Spiel, bei dem wir es am Ende dieses kleine Fitzelchen mehr verdient hatten zu gewinnen, weil wir die besseren Offensivaktionen hatten", meinte Fürste strahlend. Mit den Penalties war es eine besondere Geschichte, weil die Deutschen diese zuvor noch nie in der Halle geschossen hatten. "Wenn man dann alle \'reinmacht, hat man es auch verdient", ergänzte der Blondschopf aus Hamburg.

In der ohne Niederlage erreichten Vorschlussrunde hatte sich der Titelverteidiger am Samstagabend in der Wiener Stadthalle gegen Polen souverän mit 10:2 (5:1) behauptet. Das umjubelte heimische Austria-Team behielt dort gegen Russland knapp mit 5:4 die Oberhand.

Im Endspiel schenkten sich die Deutschen, die wegen des parallel in Neu Delhi beendeten World-League-Turniers in Wien nur mit einer verstärkten B-Auswahl vertreten waren, und der Gastgeber nichts. Erneut ragte Mannschaftsführer Fürste vom Uhlenhorster HC, der sein Torkonto mit drei Endspiel-Treffern auf 15 aufstockte, aus dem Team heraus. Der Österreicher Michael Körper traf jedoch sogar viermal, so dass die Entscheidung im Shootout fiel. Auch hier traf Fürste noch zweimal, so dass - wie so oft schon - wieder die Deutschen jubelten.

Die Hallen-Europameister im Überblick