Paris - Nach der Wahl zum Weltfußballer 2013 ist Cristiano Ronaldo längst nicht zufrieden.

"Ich werde mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen. Sei es mit Real oder mit Portugal, ich will noch mehr erreichen", sagte der Portugiese in einem Interview des französischen Fachmagazins "France Football". Er wolle "weiter schuften, um noch besser zu werden", fügte der Profi von Real Madrid an, der am 5. Februar 29 Jahre alt wird.

Wahr sei allerdings auch, dass die Auszeichnung ihn "erleichtert" und "viel ruhiger gestimmt" habe. "Schon Wochen vorher war ich nervös. Man hat doch so viel über den Ballon d\'Or gesprochen: Wie ich gewinnen würde, dass ich doch nicht gewinne, dass es (Bayern-Profi Franck) Ribéry schafft. Sogar meine Mutter hat mich immer wieder gefragt: Wirst du gewinnen?"

Der Mann, der in der WM-Vorrunde mit Portugal auf das deutsche Team trifft, legt aber vor allem auf eine Feststellung wert: "Ich bin nicht perfekt, bin ein Mensch aus Fleisch und Blut. Ich weine, lache, habe Probleme. Immer wenn ich etwas Unpassendes gesagt habe, habe ich mich hinterher entschuldigt. Ich lerne aus meinen Fehlern." Das Publikum, so Ronaldo, verstehe ihn heute viel besser als früher.