Halle - Junge Menschen in schwierigen Lebenslagen müssen nach Ansicht der Diakonie Mitteldeutschland mehr Unterstützung und Mitmenschlichkeit erfahren. Ansonsten bestehe die Gefahr einer Parallelgesellschaft, sagte der Vorstandsvorsitzende Eberhard Grüneberg. Er forderte, die Unterstützung, die Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr regulär als Hilfe zur Erziehung gewährt wird, mindestens bis zum 25. Lebensjahr anzubieten.

"Viele junge Menschen, zumal aus einem schwierigen familiären Umfeld, sind dem nicht gewachsen, wenn sie im Grunde genommen mit 18 plötzlich allein ihr Leben organisieren sollen", sagte der Oberkirchenrat.