Magdeburg - Der Untersuchungsausschuss zur Dessauer Fördermittelaffäre will heute den früheren Chef des Landesverwaltungsamtes, Thomas Leimbach (CDU), vernehmen. Das Amt sei für die Vergabe der Fördermittel und die Kontrolle zentral zuständig gewesen, erklärte die Linke. Leimbach ist heute selbst ein Abgeordneter im Landtag. Der Ausschuss soll klären, wieso in Dessau Fördermittel der EU für die Qualifizierung von Arbeitnehmern in dunklen Kassen verschwanden und ob die Politik Einfluss auf die Vergabe nahm. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zahlreiche Beschuldigte, die Fördergeld zu Unrecht kassiert haben sollen.