Dessau-Roßlau/Halle - Der Deutsche Bühnenverein macht sich angesichts der Kürzung der Landeszuschüsse große Sorgen um die Theater in Dessau, Halle und Eisleben. Rolf Bolwin, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Ich rechne in allen drei Standorten nicht mit einer Schließung. Aber wenn die Landesregierung bei ihrer Haltung bleibt, sind die genannten Betriebe stark gefährdet." In Halle sei die Situation besonders schwierig, weil es sich um eine GmbH handele. Bei fehlendem Geld drohe die Insolvenz. Sachsen-Anhalt hat seine Zuschüsse für die Theater und Orchester im Land von gut 36 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf rund 30 Millionen Euro pro Jahr gekürzt.