Berlin - Für den Hilfsfonds für Opfer der teilweise brachialen DDR-Heimerziehung werden aus Sicht des Bundesfamilienministeriums und der ostdeutschen Länder bis zu 200 Millionen Euro zusätzlich benötigt. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Antwort der Berliner Senatsverwaltung für Jugend auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Marianne Burkert-Eulitz hervor. Eine genauere Bedarfsprognose sollen die Landesjugendbehörden bis zum Frühjahr erarbeiten. Der im Sommer 2012 aufgelegte Fonds war mit 40 Millionen Euro ausgestattet worden. Das hat sich aber mittlerweile als zu wenig herausgestellt.