Eisleben - Das vor einem Jahr wiedereröffnete Museum "Luthers Sterbehaus" in Eisleben zieht auch junge Leute an. "Es ist erstaunlich, wie interessiert und wie offen sich Jugendliche auf die Themen Sterben und Tod einlassen", sagte der Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Stefan Rhein. Unter dem Motto "Luthers letzter Weg" werden anhand von 110 Exponaten die Tage und Stunden vor dem Tod des Reformators anschaulich gemacht. Etwa 21 000 Besucher kamen laut der Stiftung in das rekonstruierte und erweiterte Museum. Die museumspädagogische Arbeit sei ganz wichtig, sagte Rhein. 2013 nutzten den Angaben zufolge zusammen 6900 Kinder und Jugendliche Angebote der kulturellen Bildung der vier Museen der Stiftung in Eisleben und Wittenberg. Die Museen zählen zum Unesco-Welterbe.