Berlin - Das Führungstrio der Basketball-Bundesliga spielt zusammen mit Gastgeber ratiopharm Ulm den Pokalsieger 2014 aus. Der FC Bayern München, die Brose Baskets Bamberg und Titelverteidiger ALBA Berlin haben es in die Finalrunde (29. und 30. März) in Ulm geschafft.

Am schwersten tat sich der Titelverteidiger aus Berlin. Der entscheidende Punkt zum denkbar knappen 88:87 (39:44) gegen die Telekom Baskets Bonn gelang Reggie Redding. Mit einem Drei-Punktewurf war ALBAs an diesem Abend vor 8741 Zuschauern erfolgreichster Werfer kurz vor der Schlusssirene zur Stelle. Insgesamt brachte es der Matchwinner in den Reihen des Bundesliga-Dritten auf 18 Punkte.

Der Erfolg von Meisterschaftsprimus FC Bayern München gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück fiel mit 76:61 (33:27) deutlicher aus. Erfolgreichste Werfer bei den Münchnern waren vor heimischer Kulisse John Bryant und Deon Thompson mit jeweils 18 Punkten. Im ersten Viertel konnten die Quakenbrücker die Partie vom Ergebnis her noch recht ausgeglichen gestalten. Im zweiten Spielabschnitt warf sich die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic gleich mehrere Male einen Zehn-Punkte-Vorsprung heraus.

Als erstes hatten sich am Mittwoch die Bamberger ihr Ticket für das Top Four gesichert. Der Cup-Gewinner von 2010, 2011 und 2012 und aktuelle Liga-Zweite setzte sich bei EWE Baskets Oldenburg mit 90:83 (44:35) durch. Nach zweieinhalb Minuten waren die Bamberger erstmalig in Führung gegangen (6:4). Die Hausherren konnten zu keiner Zeit mehr ausgleichen und liefen teilweise einem 13-Punkte-Rückstand hinterher. Beste Werfer bei Bamberg waren D\'Or Fischer mit 19 und Maik Zirbes mit 13 Punkten.