Halle - Zahlreiche Autos sind am Wochenende auf den Straßen in Sachsen-Anhalt mit Wildtieren zusammengestoßen. Die Fahrer blieben unverletzt, wie die Polizeireviere am Sonntag mitteilten. Für die Tiere endeten die meisten Kollisionen allerdings tödlich. Auf der Bundesstraße 71 bei Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel) konnte ein 18 Jahre alter Fahranfänger einer Wildschweinrotte nicht rechtzeitig ausweichen. Ein Tier starb. Auf der Bundesstraße 180 bei Volkstedt (Landkreis Mansfeld-Südharz) fuhr ein Autofahrer trotz Vollbremsung ein Reh an. Am Wagen entstand ein Schaden von rund 3000 Euro. Im Burgenlandkreis und im Harz überfuhren mehrere Autofahrer auf der Fahrbahn laufende Füchse und Hasen.