Magdeburg - Das Hochwassser im vergangenen Juni hat Sachsen-Anhalts Tourismusbranche Einbußen beschert. Von Januar bis November 2013 ging die Zahl der Touristen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. In den ersten elf Monaten übernachteten etwa 6,7 Millionen Gäste in Sachsen-Anhalt. 6,2 Millionen Besucher kamen dabei aus Deutschland, knapp 500 000 aus dem Ausland. Die Statistik erfasst ausschließlich Übernachtungen in Betrieben mit mindestens zehn Betten.

"Die Touristen hörten, Sachsen-Anhalt steht unter Wasser, die Anreisewege sind schlecht", sagte die Sprecherin des Wirtschaftsministeriums in Magdeburg, Franziska Krüger. "Das schadete unseren Tourismusbetrieben, von Magdeburg bis in den Harz."