Dresden - Der Güterumschlag in den Häfen der Oberelbe ist 2013 erneut leicht gestiegen - trotz Hoch- und Niedrigwasser sowie Schleusenstreiks. Insgesamt wurden rund 2,67 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, etwa 1 Prozent mehr als 2012. "Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagte der Geschäftsführer der Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH, Heiko Loroff, am Dienstag. Das spreche für eine Leistungssteigerung auch in schwierigen Zeiten. Transportiert wurden Schrott, Düngemittel, Kalk, Splitt und Kohle.

Der Schiffsumschlag in den sechs Häfen in Sachsen, Tschechien und Sachsen-Anhalt erhöhte sich um mehr als 8 Prozent, der Umsatz stieg von 17 auf rund 17,5 Millionen Euro (+ 3 Prozent). Mehr als die Hälfte des Umschlags (1,52 Millionen Tonnen) entfiel auf den Lkw-, fast ein Viertel auf den Eisenbahngüterverkehr. Dabei stehen allein in Riesa Steigerungen um die Hälfte und in Roßlau um fast ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr zu Buche.

Juni-Hoch- sowie Niedrigwasser verhinderten teils eine ökonomische Auslastung der Binnenschiffe, wie Loroff sagte. Er rechnet indes mit weiter steigender Nachfrage nach Transport auf der Elbe. Die habe sich als Containerlinie etabliert und sei auch für hochwertige Güter wie Flugzeugteile und Großturbinen der einzige Transportweg. Der Unternehmensverbund will daher 2014 rund 13 Millionen Euro in seine Häfen investieren.