Berlin - Der Bund und die ostdeutschen Länder haben sich auf eine Aufstockung des Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder von 40 Millionen Euro auf rund 200 Millionen Euro geeinigt. Das sagte Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, am Dienstag nach einer Sitzung von Bund- und Ländervertretern. Wer Geld aus dem Fonds erhalten wolle, müsse dies spätestens bis zum 30. September 2014 anmelden. Ein detaillierter Antrag könne auch später gestellt werden. Einer pauschalen Entschädigung, wie sie der Bund vorgeschlagen habe, hätten die Länder nicht zugestimmt. Bisher haben mehr Betroffene als vorher erwartet Anträge gestellt.