Magdeburg - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt pocht auf gleiche Einkommen für Frauen und Männer. "Noch immer verdienen die Frauen in den ostdeutschen Ländern acht Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, deutschlandweit sind es sogar 23 Prozent", sagte DGB-Landeschef Udo Gebhardt am Donnerstag in Magdeburg mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. Marz. Die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen-Anhalt sei weiblich. Oftmals, zum Beispiel im Handel und im Dienstleistungssektor, würden sie nur in Teilzeit beschäftigt, so dass das Einkommen nicht zum Leben reiche.