Rangsdorf - Agrarflächen in Ostdeutschland sollten nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Bauernbundes, Kurt-Henning Klamroth, nur noch an ortsansässige Landwirte verkauft werden. Auf dem Bauerntag in Rangsdorf (Brandenburg) zeigte er sich enttäuscht von den Beschlüssen zur EU-Agrarpolitik bis 2020. Es sei nicht gelungen, den Ausverkauf der ostdeutschen Landwirtschaft an auswärtige Kapitalanleger zumindest zu bremsen. Die Chance sei nicht genutzt worden, betonte der Bauernbunds-Präsident. Der Bauernbund vertritt in Ostdeutschland bäuerliche Familienbetriebe.