Magdeburg - Zur Bewältigung der Folgen der Juni-Flut 2013 bekommt Sachsen-Anhalt von der Europäischen Union 105 Millionen Euro. Die Landesregierung verabschiedete am Dienstag eine Förderrichtlinie und machte damit den Weg frei für das Geld aus dem Europäischen Solidaritätsfonds, wie die Staatskanzlei in Magdeburg mitteilte. Anders als das Geld aus dem bis zu acht Milliarden Euro starken Bund-Länder-Fluthilfefonds können die EU-Mittel auch für den Ausgleich von Verdienstausfällen von Fluthelfern eingesetzt werden. Viele Städte, Gemeinden und Kreise könne das nun entlasten, hieß es. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren startet am 18. März.