München - Die Basketballer des FC Bayern haben am Tag der Verurteilung ihres Präsidenten Uli Hoeneß einen überraschenden Sieg im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague erkämpft.

Gegen Favorit Real Madrid gewann das Team von Trainer Svetislav Pesic knapp mit 85:83 (34:42). Bester Werfer bei den Gastgebern war Nihad Djedovic mit 21 Zählern. Bei den Madrilenen kam Sergio Rodriguez auf 17 Punkte. Mit nunmehr fünf Siegen und fünf Niederlagen hat der bayerische Euroleague-Debütant weiter Chancen auf den Viertelfinal-Einzug.

Ohne Stammgast Hoeneß auf der Tribüne zeigte das Pesic-Team gegen den Tabellen-Ersten der Gruppe F vor 6700 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome eine starke Leistung. Noch im Hinspiel kassierten die Bayern eine deutliche 87:111-Niederlage, diesmal blieb die Partie gegen Reals Starensemble bis kurz vor Schluss spannend - ehe die Münchner wenige Sekunden vor der Schlusssirene mit zwei Freiwürfen von Bryce Taylor den Erfolg sicherstellten. Für die Spanier war es in der bisherigen Euroleague-Saison erst die zweite Niederlage im 20. Spiel. In die Top Acht war Real aber schon vor der Partie eingezogen.

Bereits am Sonntag steht für den Bundesliga-Spitzenreiter die nächste Aufgabe an, dann gastieren die Skyliners Frankfurt in München. In der kommenden Woche geht es in der Euroleague zum Auswärtsspiel bei Galatasaray Istanbul.