Halle - Weitergehende Sanktionen im Zuge der Krimkrise könnten aus Sicht des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle der Konjunktur in Westeuropa erheblichen Schaden zufügen. Risiken ergäben sich insbesondere, wenn die Strafmaßnahmen die russische Wirtschaft schwächen, teilten die Ökonomen am Donnerstag mit. Sie sei schon vor der Krise in keinem guten Zustand gewesen. Die Ukraine habe dagegen geringeres Gewicht. "Sollte der Handel mit diesen Ländern einbrechen, könnten einige Zehntel an gesamtwirtschaftlichem Produktionszuwachs in diesem Jahr verloren gehen." Jedoch erwartet das Institut nicht, dass es zu Einschränkungen beim Handel mit Gas, Öl und Kohle kommt.