Heldrungen/Braunsroda - Der Bund und das Land Thüringen geben heute (11.00) den langersehnten Startschuss für das Naturschutzgroßprojekt "Hohe Schrecke" am Nordrand des Thüringer Beckens. In den alten Laubwäldern auf dem Höhenzug zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen Artenschutz, Erholung, Forstwirtschaft und nachhaltige Energiegewinnung künftig Hand in Hand gehen. Insgesamt 12,1 Millionen Euro stünden dafür in den kommenden zehn Jahren bereit, teilte das Thüringer Umweltministerium auf Nachfrage mit. 9,1 Millionen Euro stammen vom Bundesumweltministerium. Das Land gibt 1,8 Millionen, die Naturstiftung David als Projektträger 1,2 Millionen.

1700 Hektar Wald der "Hohen Schrecke" soll sich wieder in Urwald verwandeln. Auf weiteren 4000 Hektar, darunter ehemaliges Militärgebiet, wird nur noch naturnahe Land- und Forstwirtschaft betrieben werden.