Magdeburg - Der Großteil des Landesvorstandes der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt ist zurückgetreten. Sechs der neun Vorstandsmitglieder hätten wegen innerparteilicher Differenzen ihren Rücktritt erklärt, teilte ein Parteisprecher am Mittwoch in Berlin mit. Es sei unter anderem um Fragen des Satzungsrechts gegangen. Zu den Zurückgetretenen gehörten der bisherige Landesvorsitzende Arndt Klapproth sowie zwei seiner Stellvertreter. Der verbliebene dreiköpfige Vorstand agiere nun kommissarisch. Der Wahlkampf für die Kommunal- und Europawahl werde durch die Rücktritte nicht beeinträchtigt, hieß es.