Magdeburg - Der lange Winter und die Flut haben die Wirtschaftskraft Sachsen-Anhalts 2013 deutlich sinken lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging preisbereinigt um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, wie das Statistische Landesamt und das Wirtschaftsministerium am Freitag in Magdeburg mitteilten. Damit lag Sachsen-Anhalt hinter der Entwicklung in Deutschland und den neuen Bundesländern (ohne Berlin) zurück. Bundesweit legte das BIP um 0,4 Prozent zu, in den neuen Ländern stagnierte es. Das BIP - der Wert aller hergestellten Waren und Dienstleistungen - ist der wichtigste Gradmesser für die Wirtschaftsleistung.