Magdeburg - Die Drogenberatungsstellen in Sachsen-Anhalt haben im Jahr 2013 rund 10 000 Suchtkranke betreut. "Das größte Problem sind ganz klar legale Drogen wie Alkohol", sagte Helga Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen in Magdeburg. Mit Sorge registrierten die Hilfsstellen aber auch den steigenden Konsum der gefährlichen Partydroge Crystal Meth. "Crystal hat in manchen Landesteilen Heroin abgelöst", erklärte Meeßen-Hühne. Den 32 Beratungsstellen stehen bei ihrem Kampf gegen die Folgen der Sucht etwa drei Millionen Euro zur Verfügung. "Im Grunde bräuchten wir aber mehr Geld. Viele Hilfsstellen sind nur sehr sparsam eingerichtet."