Magdeburg - Die Krise beim ADAC hat auch beim Regionalclub Niedersachsen/Sachsen-Anhalt für Austritte gesorgt. "Im ersten Quartal haben 6800 Mitglieder den Club verlassen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es dagegen 10 700 Eintritte", sagte Geschäftsführer Uwe Ilgenfritz-Donné am Samstag vor der Mitgliederversammlung in Magdeburg. Manipulationen hatten den Automobilclub Anfang 2014 in die Krise gestürzt. Der ADAC musste einräumen, dass bei der Wahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" Zahlen und Reihenfolge gefälscht waren.

Am Nachmittag wollten die Delegierten der Mitgliederversammlung einen neuen Vorsitzenden wählen. Einziger Kandidat war der kommissarische Vorsitzende Ulrich Krämer. Der Regionalclub hat 1,36 Millionen Mitglieder.