Magdeburg - Der Städte- und Gemeindebund in Sachsen-Anhalt fürchtet nach dem Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst Einschnitte in Haushalten von Kommunen. "Der Abschluss bedeutet, dass jetzt zusätzliche Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Haushalte nachzujustieren und auszugleichen. Das wird nicht allen gelingen, da es an Einnahmen fehlt", sagte Geschäftsführer Jürgen Leindecker am Mittwoch. In Sachsen-Anhalt gibt es 61 000 tarifgebundene Beschäftigte in den Verwaltungen und kommunalen Unternehmen. Rückwirkend zum 1. März steigen laut Abschluss die Monatsgehälter um drei Prozent, mindestens um 90 Euro. Im kommenden Jahr gibt es nochmals 2,4 Prozent mehr.