Halle - Studenten aus 13 Bundesländern wollen mit einem "Bildungsstreik 2014" auf die finanziell kritische Lage an deutschen Universitäten aufmerksam machen. In ganz Deutschland sollen Protestveranstaltungen organisiert werden. "Wir wollen auf die Straße gehen, um politischen Druck gegen die permanenten Kürzungen im Hochschulbereich aufzubauen", sagte Clemens Wagner, Sprecher des "Aktionsbündnis - Perspektiven gestalten", nach einer bundesweiten Studenten-Konferenz am Sonntag in Halle.

Das Bündnis fordert, dass sich der Bund an der Grundfinanzierung der deutschen Hochschullandschaft beteiligt. Notwendig hierfür sei eine Grundgesetzänderung, um das Kooperationsverbot von Bund und Ländern in der Bildungspolitik aufzuschaffen.

Zunächst seien für den 20. Mai dezentrale Protestaktionen an den Hochschulstandorten geplant. Am 20. Juni soll es Demonstrationen in Frankfurt/Main und Leipzig geben. Im Herbst wollen die Studenten dann in Berlin protestieren.