Halle - Die Insolvenz- und Schuldnerberatungsstellen in Sachsen-Anhalt können aus eigener Sicht nur knapp die Nachfrage befriedigen. Bei der Verbraucherzentrale etwa, die jährlich 1600 soziale Schuldnerberatungen und Insolvenzberatungen verzeichnet, hieß es: "Die Zahlen halten sich seit 2011 etwa die Waage. Das liegt jedoch in erster Linie daran, dass mit den vorhandenen Kapazitäten weitere Beratungen nicht möglich sind." Astrid Albrecht, Leiterin der Schuldnerberatung bei der Verbraucherzentrale, betonte, für eine Ausweitung fehlten die finanziellen Mittel.