Magdeburg - Die Umstellung von Papier- auf elektronische Akten an den Gerichten wird in Sachsen-Anhalt bis 2020 rund 17,3 Millionen Euro kosten. Das teilte das Justizministerium am Donnerstag in Magdeburg mit. Anschließend würden pro Jahr rund 2,3 Millionen Euro fällig. 20 neue Mitarbeiter werden demnach für den technischen Bereich benötigt, alle anderen müssten geschult werden. "Wenn alle Unterlagen elektronisch ins Gericht kommen, muss die Justiz mit der Flut der Dokumente auch umgehen können", hieß es. Spätestens ab Januar 2022 müssen Anwälte, Notare und Behörden alle Dokumente bei Gericht elektronisch einreichen können.