Magdeburg - Bereits 21 medizinische Einrichtungen im Land sind am Regionalen Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (RHESA) beteiligt. Mit dem 2013 ins Leben gerufenen Programm könne besser untersucht werden, wieso hierzulande überdurchschnittlich viele Menschen nach einem Herzinfarkt sterben, teilte das Sozialministerium in Magdeburg am Freitag mit. Rund 43 Prozent mehr Betroffene als im Bundesschnitt erlägen einem Infarkt. Damit besetze Sachsen-Anhalt eine traurige Spitzenposition. Aus den Ergebnissen sollen Maßnahmen für die Patienten abgeleitet werden. Bislang beteiligen sich 16 Krankenhäuser, 3 Gesundheitsämter und die beiden Unikliniken an dem Register.