Berlin - In der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen sind noch 34 Ex-Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit beschäftigt. Ihre rechtsstaatlich korrekte Versetzung sei ein zäher Prozess, sagte Behördenchef Roland Jahn der Nachrichtenagentur dpa. "In absehbarer Zeit werden aber weitere wechseln." Vor zwei Jahren waren es noch 48 einstige Stasi-Leute. Sieben hätten Stellen in anderen Behörden bekommen. Sechs seien in Rente gegangen, einer gestorben. Das Gesetz, in dem die Versetzung festgeschrieben ist, trat 2012 nach kontroverser Debatte in Kraft. Jahn hatte sich für die Versetzungen aus Respekt vor den Opfern stark gemacht. Die einstigen Stasi-Leute waren 1991 von der Gauck-Behörde übernommen worden.