Halberstadt l Halberstadts Torwart Nummer zwei, Andreas Naumann, wird sich mit gemischten Gefühlen an seinen ersten Einsatz von Beginn an für den VfB Germania in der Regionalliga zurückerinnern. Beim 1:2 gegen den BAK stand er mehrfach im Fokus.

Überwiegend waren es positive Eindrücke, die der 21-Jährige hinterließ. Schon nach wenigen Sekunden musste er eingreifen, tat dies sicher und holte sich so das nötige Selbstbewusstsein. Er war auf den Punkt konzentriert, rettete später rigoros gegen Kerem Behnke und hielt so vorerst die Null. Beim ersten Gegentreffer, eingeleitet vom gegnerischen Keeper, sah er allerdings unglücklich aus. Naumann fühlte sich in dieser Szene arg bedrängt, "ich kriege den sonst locker".

Seiner Mannschaft attestierte er eine aufmerksame Leistung: "Wir haben uns in beiden Halbzeiten richtig gute Chancen erarbeitet. Wieder verpassten wir es aber, uns dafür zu belohnen." An der Einstellung lag es nach Naumanns Meinung nicht, dass der VfB erneut leer ausging. "Selbst nach dem 0:2 haben alle dran geglaubt, dass wir das noch ziehen, es ist extrem schade." Seinem Einstand in der Startelf wollte er nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. "Wenn man zwei Gegentore frisst und nicht gewinnt, kann man nicht zufrieden sein."