Leipzig - Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau geht mit einem dickeren Auftragspolster in die kommenden Monate. Im ersten Quartal 2014 hatten die Unternehmen Aufträge für 4,9 Monate auf Vorrat, wie der Branchenverband VDMA Ost am Dienstag mitteilte. Im vierten Quartal waren es 4,2 Monate. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen und Anlagen lag bei 87,9 Prozent. Das war zwar etwas niedriger als im vierten Quartal, aber dennoch über dem langjährigen Durchschnitt. 93 Prozent der Unternehmen erwarten für das kommende Quartal gleichbleibende oder bessere Geschäfte.

Verunsichert seien die in Russland aktiven Unternehmen. Gerade für ostdeutsche Maschinenbauer sei das ein wichtiger Exportmarkt. Bei wirtschaftlichen Sanktionen seien Fingerspitzengefühl und Augenmaß gefragt, unterstrich Verbands-Geschäftsführer Reinhard Pätz. Im ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau arbeiten 79 000 Beschäftigte, bundesweit sind es 993 000.