Magdeburg - Die Verwaltungsgerichte in Halle und Magdeburg haben im vergangenen Jahr rund zehn Prozent mehr Verfahren auf den Tisch bekommen. Es seien etwa 5550 Verfahren eingegangen und damit rund 600 mehr als noch 2012, teilte das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg am Mittwoch mit. Bemerkenswert sei der weiter stetige Anstieg der Klagen im Zusammenhang mit Asylverfahren. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit der Hauptsacheverfahren an den Verwaltungsgerichten liege bei etwas über zehn Monaten und damit unter dem Bundesschnitt, in der Statistik sind Asylklagen nicht enthalten.

Beim Oberverwaltungsgericht seien im Vergleich zu 2012 rund 500 Verfahren eingegangen, das entspreche einem Minus von einem Drittel. Es habe vor allem weniger Beschwerdeverfahren in Numerus-Clausus-Streitigkeiten gegeben.