Berlin - Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, ist offen für Veränderungen seiner Behörde. "Unabhängig von der Form ist wichtig, dass die Akten zugänglich bleiben und Forschung und Bildungsarbeit weitergehen", sagte Jahn der Nachrichtenagentur dpa. Derzeit wird über eine mögliche Schließung der Behörde 2019 und eine Überführung der überlieferten Stasi-Papiere in das Bundesarchiv diskutiert. "Es darf nichts schlechter werden", unterstrich der frühere DDR-Oppositionelle. "Die Arbeit muss weitergehen. Es geht um bestmögliche Strukturen für die Aufarbeitung." Einen Schlussstrich dürfe es nicht geben.