Bitterfeld/Wolfen - Der VC Bitterfeld-Wolfen schafft professionellere Strukturen. Beim Volleyball-Zweitligisten wird es ab sofort mit Christoph Richter einen hauptamtlichen Geschäftsführer geben. "Wenn wir dauerhaft erfolgreich in der zweiten Liga spielen wollen, müssen wir diesen Schritt gehen", erklärte VC-Präsident Michael Eisel, der mit Platz vier mehr als zufrieden war.

Immerhin hatten vier Leistungsträger den Verein, der vor einem Jahr auch finanzielle Probleme hatte, verlassen. "Mit Zuspieler Marcin Kapusniak haben wir einen sehr guten Griff gemacht", sagte der VC-Präsident. Ob Kapusniak bleibt, ist wie die Verpflichtung von René Einbrodt vom Zweitliga-Konkurrenten SV Lindow-Gransee noch offen. Fabian Kempf und Piotr Kramer stehen nicht mehr zur Verfügung. "Außerdem haben wir die Weichen für eine Vertragsverlängerung mit unserem Trainer Ingo Häntschel gestellt", erklärte Eisel.

Ob weiterhin einige Spiele in Dessau-Roßlau ausgetragen werden, ist fraglich. "Wir haben dort mit Sportamtsleiter Ralph Hirsch einen guten Partner, sind aber mit unserem Namen kein Werbeträger für Dessau-Roßlau. Das Zuschauerinteresse hat abgenommen. Für uns ist der Umzug auch mit einem erhöhten Aufwand verbunden. Wir werden dieses Thema intern noch klären", meinte der VC-Präsident.