Magdeburg - Die Härtefallkommission Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr 24 Ausländern zu einer Aufenthaltserlaubnis verholfen, deren Asylanträge bereits abgelehnt waren. Darunter waren vier Familien mit insgesamt zehn Kindern, wie Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Mittwoch in Magdeburg sagte. Sie stammen unter anderem aus dem Kosovo, Indien und Armenien. Die Kommission mit acht Mitgliedern prüft Einzelfälle, in denen die aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Die endgültige Entscheidung trifft der Innenminister. Stahlknecht hob die Bedeutung der Härtefallkommission hervor, sie sei nicht wegzudenken.