Magdeburg - Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern in Sachsen-Anhalt ist im ersten Quartal 2014 deutlich gestiegen. Von Anfang Januar bis Ende März gingen 22 Selbstanzeigen in Zusammenhang mit Geldanlagen bei ausländischen Banken ein, wie das zuständige Finanzministerium in Magdeburg mitteilte. Im ersten Quartal des vergangenen Jahres gab es keine Selbstanzeigen, im Gesamtjahr 2013 waren es insgesamt 33. Bei den Selbstanzeigen im ersten Quartal 2014 ging es nach ersten Schätzungen um 2,75 Millionen Euro angelegtes Vermögen und rund 250 000 Euro hinterzogene Steuern.