Quedlinburg - Er porträtierte Georg Baselitz, Gerhard Schröder und Mario Adorf: Arbeiten des Fotografen Ludwig Rauch sind in diesem Jahr in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg zu sehen. Unter dem Titel "Noch ein Leben" wird die Schau vom 20. Juni bis 2. November gezeigt, wie die Galerie auf ihrer Homepage ankündigte. Rauch wurde 1960 in Leipzig geborenen, studierte dort bis 1989 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst und hatte zu DDR-Zeiten zeitweise Publikationsverbot. Er porträtierte schon zahlreiche Prominente und arbeitete etwa für die Magazine "Stern", "Cicero", "Spiegel" und "Vanity Fair".

Für die Ausstellung kooperiert das Museum in der Unesco-Welterbestadt mit dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus. Dort ist die erste museale Schau zum Gesamtwerk des Fotografen zu sehen - noch bis zum 25. Mai.

Die Galerie ist nach dem deutsch-amerikanischen Maler und Grafiker Lyonel Feininger (1871-1956) benannt. Sie wurde 1986 eröffnet und 2006 der Stiftung Moritzburg in Halle zugeordnet. Seit Januar 2014 gehört sie zur Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt.