Magdeburg - Nach dem Ausbruch von Milzbrand in einer Rinderherde im Burgenlandkreis ist die Herkunft des Krankheitserregers weiter unklar. Futterproben von Heu und Maissilage werden derzeit noch untersucht, wie das Agrarministerium am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Die Krankheit war am vorigen Donnerstag festgestellt worden. Vier der 95 Tiere in der Mutterkuhherde waren verendet. Den Angaben zufolge gab es bislang keinen weiteren Todesfall. Auf Anordnung des Landkreises ist die Herde weiter in Quarantäne. Außerdem dürfen die Tiere vorerst nicht verkauft werden.

Milzbrand ist eine Krankheit, die meist Paarhufer wie Schafe, Ziegen und Rinder befällt. Der Erreger ist ein sporenbildendes Stäbchenbakterium.