Berlin - Die Gelder zur Beseitigung der Hochwasserschäden des Sommers 2013 werden nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" nur zögernd abgerufen. Vermutlich werde die Schadensbeseitigung auch nicht so teuer wie zunächst erwartet und der Aufbauhilfefonds über acht Milliarden Euro nicht ausgeschöpft, berichtete das Blatt (Mittwoch). Die Beseitigung der Schäden an Verkehrswegen des Bundes werde nur 200 Millionen Euro statt vorgesehener 1,32 Milliarden Euro erfordern. Auch die aktuellen Schadensschätzungen aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen blieben hinter den Befürchtungen zurück. Das Bundesfinanzministerium erinnerte daran, dass der Fluthilfefonds 2002 noch nicht vollständig abgerechnet sei.