Dessau-Roßlau - Die Evangelische Landeskirche Anhalts muss sich aus Sicht von Kirchenpräsident Joachim Liebig finanziell auf schwierigere Zeiten einstellen. Der Finanzausgleich unter den Landeskirchen werde 2018/19 auslaufen und anschließend wohl nicht mehr nach Ost und West funktionieren, sondern nach Bedürftigkeit. Liebig, der sich am kommenden Samstag bei der Frühjahrssynode in Ballenstedt zur Wiederwahl stellt, will die Kirche auf diese Situation vorbereiten. Der 56-Jährige regt den Verkauf von Immobilien an - mit Ausnahme von Kirchen. Zudem hält er eine Anhebung der Gehälter auf Westniveau für illusorisch.