Halle - Im Fall der getöteten Studentin aus Bulgarien setzen Polizei und Staatsanwaltschaft in Halle jetzt auf freiwillige Speichelproben. Damit erhoffe man sich neue Ermittlungsansätze, um dem Täter auf die Spur zu kommen, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. In nächster Zeit würden Männer angesprochen, von denen bekannt sei, dass sie sich während der Tatzeit in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben. Außerdem würden männliche Bewohner mehrerer Studentenwohnheime in Halle um eine Speichelprobe gebeten. Die Polizei geht von rund 2000 Männern aus. Die 29-jährige Bulgarin war Anfang Februar tot in einem Nebenarm der Saale gefunden worden. Sie war vergewaltigt und erwürgt worden.