Dresden - 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution in der DDR sehen die Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen immer noch Lücken in der Aufarbeitung. Als Beispiele nannte der sächsische Landesbeauftragte Lutz Rathenow die Einweisungen von Frauen in medizinische Zwangseinrichtungen oder den Umgang mit den Sorben. "Es gibt immer noch weiße Flecken", sagte Rathenow am Sonntag zum Abschluss des 18. Bundeskongresses der Stasi-Beauftragten in Dresden. Die hatten am Wochenende gemeinsam mit der Bundesstiftung Aufarbeitung getagt, um 25 Jahre nach dem Mauerfall eine Bilanz zu ziehen. Mit einer Gedenkveranstaltung in der einstigen Stasi-Bezirksverwaltung ging der Kongress zu Ende.