Sondershausen - Aus einem Kali-Bergwerk mit Hunderten Arbeitsplätzen in der strukturschwachen Region an der Landesgrenze von Thüringen und Sachsen-Anhalt wird nichts. Das Verkaufsverfahren für die Kali-Lagerstätte im nordthüringischen Roßleben sei beendet worden. Das teilte die bundeseigene Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung stillgelegter Bergwerke (GVV) am Montag in Sondershausen mit. Den Stopp des Verfahrens begründete sie damit, das es angesichts des angespannten Kali-Weltmarktes keine realistischen Chancen für die wirtschaftliche Nutzung der Lagerstätte gebe. Sie gilt als wahrscheinlich letzte große in Deutschland.