Magdeburg - Der Arendsee in der Altmark enthält zu viel Phosphor und muss deshalb saniert werden. Das hat Umweltstaatssekretärin Anne Marie Keding am Dienstag zur Kabinettssitzung in Magdeburg mitgeteilt. Jährlich gelangen über das Grundwasser rund 1,7 bis 2,1 Tonnen Phosphor in den See. Dadurch sei er nicht mehr in der Lage, sich selbst zu reinigen; der Sauerstoffgehalt sinke immer weiter. Das führe nicht nur zur Vermehrung von Cyanobakterin, sondern könne auch schädlich für den Fischbestand werden. Die Herkunft des Phosphors ist unklar. Womöglich stammt es aus Altlasten.