Dessau-Roßlau/Berlin - Auf dem Chefsessel im Umweltbundesamt sitzt nun eine Frau: Maria Krautzberger (60). Die frühere Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung trat am Montag ihr Amt an, wie das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt mitteilten.

Ganz weit vorn auf der Agenda stehe der Klimaschutz in Verbindung mit der Energiewende, sagte Krautzberger. Zudem gehe es ihr um die Verknüpfung von Umweltthemen bei der weiteren Entwicklung von Städten, den Schutz der Gesundheit, der Meere und natürlichen Ressourcen.

Krautzberger folgt Jochen Flasbarth, der Ende 2013 als Staatssekretär in das Bundesumweltministerium berufen worden war. Die studierte Soziologin, Umwelt-, Verwaltungs- und Verkehrsexpertin machte sich den Angaben zufolge unter anderem für die Einführung der Umweltzone in Berlin stark. Das Umweltbundesamt wurde 1974 gegründet. Nach 1990 zog die Behörde nach Dessau-Roßlau um.