Leipzig - Die trockenen Böden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen könnten die diesjährigen Ernteerträge von Wintergetreide und Raps schmälern. Vielerorts seien deutlich unter 50 Prozent der gewöhnlichen Niederschläge gefallen, sagte der Agrarmeteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig, Falk Böttcher, in einem dpa-Interview. Seit Beginn der flächendeckenden Beobachtungen in den 1960er Jahren habe es kaum einen so langanhaltend trockenen Jahresstart gegeben. "Bei den Wintergetreiden beginnt jetzt die Zeit des Ährenschiebens", sagte Böttcher. Gerade diese Sorten benötigten deshalb jetzt dringend Regen.