Holzdorf - Über dem Norden Deutschlands hat die Bundeswehr ein mehrtägiges Übungsmanöver mit rund 4500 Soldaten aus mehreren Staaten begonnen. Neben Bundeswehrsoldaten seien auch Verbände aus den europäischen Nachbarländern, den USA, der Türkei und Ungarn angereist, teilte die Bundeswehr am Montag mit. Bis zum 23. Mai sollen rund 100 Hubschrauber und Flugzeuge, darunter Kampfhubschrauber und Tornado-Jets, über Sachsen-Anhalt und den Norden Deutschlands hinweg fliegen. Marine, Luftwaffe und Heer wollen gemeinsam die Luftabwehr üben.

Einige der Übungen sind in Klietz (Kreis Stendal) und Altengrabow (Kreis Jerichower Land) geplant. Gesteuert wird das Manöver vom brandenburgischen Fliegerhorst Holzdorf.