Halle - Die Zahl der mit Hilfe von Fischerei-Programmen wieder angesiedelten Wanderfische in Sachsen-Anhalt ist gestiegen. Im vergangenen Jahr seien in den Flüssen des Landes beispielsweise 16 Lachse gezählt worden, berichtete der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow, Steffen Zahn. 2012 waren es sieben Lachse. Auch bei Meerforelle, Aal und Stör zeigten die verschiedenen Programme erste Erfolge. Jahr für Jahr setzten Fachleute in letzter Zeit Zehntausende Jungfischarten in heimischen Flüssen wie Elbe, Nuthe und Mulde aus. Später kehrten etliche dieser Fische zum Laichen in ihre Heimat zurück. Ziel der Projekte ist es, die geringen Bestände wieder zu vergrößern.